18. Februar 2010 - Mit einer “Böhse Onkelz”-Coverband gegen Rechts rocken?!

Das Speicher-Veranstaltungszentrum in Rössing hat ein Imageproblem. Seitdem mehrere Oi-Konzerte dort statt fanden, an denen etliche Neonazis teilgenommen haben, stehen die Veranstalter_innen unter Druck.

Jetzt will der Speicher mit einem Rock gegen Rechts Stellung beziehen -und lädt dazu ausgerechnet eine Coverband der “Böhsen Onkelz” ein. weiter…

Allgemein

14. Februar 2010 - Keine OI-Konzerte mehr im Speicher

Nachdem am 7. November 2009 ein Oi-Konzert der “Bootboys Hildesheim” im Speicher in Rössing stattfand, bei dem mal wieder “eine nicht unerhebliche Anzahl rechtsmotivierter Männer und Frauen” bei Polizeikontrollen festgestellt wurden, schlugen die Wellen hoch.

Die Betreiber_innen versuchten zunächst zu beschwichtigen.
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Antifaschismus, Oi-Szene & Nazis

4. Februar 2010 - Kungebung: Für die Rückkehr Gazales - 10.2., 17h Jakobi-Kirche

Am 10.02.2005 wurde die damals im dritten Monat schwangere Gazale Salame mit ihrer einein-halbjährigen Tochter in die Türkei abgeschoben, während ihr Ehemann Ahmed Siala ihre beiden älteren Töchter zur Schule brachte. Weil Gazale, die zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern im Jahr 1990 aufgrund des Bürgerkriegs im Libanon ein Bleiberecht erhielt, zwar aus dem Libanon stammt, aber als kleines Mädchen in den 80er Jahren zeitweise auch in der Türkei gelebt hat, entzog ihr der Landkreis Hildesheim nach 17-jährigem Aufenthalt in Deutschland die Aufenthaltsgenehmigung und schob sie in die Türkei ab. Seitdem lebt die Familie getrennt voneinander.

Gazale lebt nun mit ihren beiden Kindern in Izmir. Laut ihren behandelnden Ärzten leidet sie aufgrund ihrer Situation unter starken Depressionen. Auch ihre in der BRD lebenden Töchter leiden unter dem Abschiebetrauma und müssen psychologisch behandelt werden.
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Abschiebung, Gazale Salame, Rassismus

3. Februar 2010 - Info-Update zu Mumia Abu-Jamal

Am 19. Januar 2010 fiel die langerwartete Entscheidung über den Todesstrafenantrag gegen Mumia am US Supreme Court. Wie so oft überschlugen sich Pressemeldungen mit allerlei Ungereimten.

Hier noch mal eine Zusamenfassung der aktuellen Situation:

Es gibt KEIN neues Verfahren für Mumia Abu-Jamal!

Im Gegenteil: dem Antrag der Staatsanwaltschaft wurde insofern entsprochen, als das die Umwandlung der Todesstrafe in Lebenslänglich (so entschieden 2001 und 2008 an Bundesgerichten) aufgehoben wurde. Formal wurde der Fall ans 3. Bundesberufungsgericht zurück verwiesen mit der eindeutigen Empfehlung, die Todesstrafe auszusprechen.
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Mumia Abu-Jamal, Rassismus

25. Januar 2010 - Vorerst keine Hinrichtung - Mumia Abu-Jamals Leben aber weiter in Gefahr

Der US Supreme Court hat am 19. Januar 2010 in der Entscheidung über den 1982 in einem rassistischen Prozess zum Tode Verurteilten Journalisten Mumia Abu-Jamal den Beschluss gefällt, die Entscheidung über das Strafmaß an das 3. Berufungsgericht in Philadelphia zurück zu verweisen.
Dort soll vor allem geprüft werden, ob die Todesstrafe gegen Mumia Abu-Jamal unter Berücksichtigung aktueller Entscheidungen in ähnlichen Fällen zu verhängen ist oder nicht.

Die zuvor drohende unmittelbare Umsetzung der Todesstrafe besteht vorerst nicht mehr. Die Notfallproteste sind deshalb erst einmal ausgesetzt. weiter…

Mumia Abu-Jamal

25. Januar 2010 - LKA beschlagnahmt Antifa-Plakate

In einer koordinierten Aktion durchsuchten Beamte zweier Landeskriminalämter am 19.01.2010 Räumlichkeiten in Berlin und Dresden. Im Zentrum der Ermittlungen stand offenbar das Mobilisierungsmaterial der beiden Bündnisse No Pasaran! und Dresden Nazifrei!Die Beamten des Staatschutz beim LKA Sachsen durchsuchten Räume der Landesgeschäftstelle der Partei DIE LINKE. In Berlin verschafften sie sich Zugang zum Antifa Infoladen RED STUFF. Beschlagnahmt wurden Computer und viele Plakate. Dieser Angriff unter fadenscheidigem Vorwand, zielt auf die Bemühungen vieler aktiver Antifaschist_innen ab, den Naziaufmarsch gemeinsam zu blockieren. weiter…

Antifaschismus

21. Dezember 2009 - OI-Konzert wegen rechter Band abgesagt

Ein für den 19.12. geplantes Konzert der “Bootboys Hildesheim” wurde aufgrund öffentlichen Drucks vom Veranstalter wieder abgesagt.

Hintergrund bildete ein kritischer Pressebericht zu dem Konzertabend, der offensichtlich zu einigen Nachfragen von offizieller Seite führte. Die Band, die an diesem Abend auftreten sollte, hat vielfältige Bezüge in die rechte Szene.

Oi-Szene & Nazis

3. Dezember 2009 - Grauzone Oi: “unpolitische ” Skins & Nazis

Im Hildesheimer Raum gibt es immer wieder zahlreiche Konzerte aus der angeblich “unpolitischen” Oi-Skinhead-Szene, bei denen Nazis offenbar gern gesehene Gäste sind und munter mitfeiern…

Infoveranstaltung & Vortrag zu den Hintergründen:

16.12., 20h, Projektwerkstatt (Langer Garten 1) Eintritt frei

[Hintergrund-Infos]

[Pressebericht zum Konzert im Speicher/Rössing v. 7.11.2009]

Antifaschismus, Oi-Szene & Nazis

21. November 2009 - Infoveranstaltung: Gemeinsam gegen Nazitreffen in Eschede

Seit Jahrzehnten besteht mit dem Hof von Joachim Nahtz im niedersächsischen Eschede ein Treffpunkt für Neonazis mit überregionaler Bedeutung. An keinem anderen Ort in Norddeutschland fanden so häufig und regelmäßig größere Naziveranstaltungen statt. Dies meist ungestört und geschützt durch die Polizei.
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Antifaschismus

2. November 2009 - Keine Abschiebung von Roma-Flüchtlingen

Bedingungsloser Schutz für Sinti und Roma

Dieser Aufruf wurde von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA) und den Flüchtlingsräten initiiert. Die Erklärung soll am 8.12.2009 der Bundesregierung, d.h. dem neuen/alten Bundesinnenminister, übergeben werden. Am 8. Dezember 1938 erging Himmlers Runderlass “zur Regelung der Zigeunerfrage aus dem Wesen der Rasse heraus”. Wir bitten weitere Organisationen, Einzelpersonen und Verbände, sich dem Aufruf anzuschließen.
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